Auf den wahren Sinn von Weihnachten konzentrieren

 

Liebe Kameradinnen und Kameraden,
wir haben ein Jahr hinter uns, das für uns Kameraden sicher nicht erfreulich war: Veranstaltungen durchzuführen, war coronabedingt nicht möglich, der Kontakt unter uns Kameraden war drastisch eingeschränkt. Viel schlimmer geht es wohl kaum noch.
Trotzdem bin ich guter Hoffnung, dass wir im kommenden Jahr das Virus mit Hilfe der Spitzenmedizin in den Griff bekommen und damit wieder voll in unser Vereinsleben einsteigen können. Bis dahin müssen wir zusammenhalten, müssen vorsichtig sein und für unsere eigene Gesundheit und vor allem auch für die Gesundheit unserer Kameradinnen und Kameraden Verantwortung tragen.

Bis wir die Pandemie in den Griff bekommen haben, sollten wir also genau das tun, was uns Virologen und Mediziner täglich „vorbeten“: Abstand halten, Masken tragen, Menschenmassen meiden. Mit freiwilligen Testungen können wir mit relativ hoher Sicherheit ausschließen, dass wir andere mit dem möglicherweise sogar tödlichen Virus anstecken – das ist für mich gelebte Solidarität, gelebte Kameradschaft.

Auch das Weihnachtsfest wird heuer nicht so sein, wie wir es gewohnt sind. Es wird vielfach weniger sozialen Kontakt geben, Familien- und Verwandtenbesuche werden oft nicht stattfinden können. Es wird also ruhiger sein.
Das gibt uns vielleicht die Möglichkeit, uns auf den echten Sinn von Weihnachten zu konzentrieren: Auf die Menschwerdung Christi im Stall von Bethlehem.
Unser Diözesanbischof Alois Schwarz schreibt in seinen Weihnachtsgrüßen an uns Kameraden: „Die Feier des Heiligen Abends zählt zu den besonderen Erfahrungen im Leben, die sich in der Seele und im Herzen tief einschreiben. Gott hat uns mit dem Weihnachtsfest so etwas wie ein Weltkulturerbe geschenkt, das Gläubige wie Nicht-Gott-Verbundene gleichermaßen anzieht und einen Sehnsuchtsraum nach Leben und Liebe eröffnet. Gerade heuer braucht Weihnachten auch heilsame Erinnerungen an den menschgewordenen Gott und an Menschen in unserem Leben. Es braucht Menschen, die einander zusagen: Es ist gut, dass es dich gibt. Es ist schön, dass du auf der Welt bist.

Diesen wunderbaren Sätzen möchte ich hinzufügen: Es ist schön, dass es euch, liebe Kameradinnen und Kameraden, gibt. Es ist schön, dass wir unsere Werte haben und diese auch leben.

In diesem Sinne wünsche ich euch allen ein gesegnetes und friedvolles Weihnachtsfest sowie Gesundheit und Zufriedenheit im neuen Jahr –

euer Präsident
Josef Pfleger

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NÖKB-Präsident Josef Pfleger