OV StV Langenlois
Kontakt: Hauptbezirksobmann Manfred HAINDL, 3550 Langenlois, Höhenstraße Nr. 5a, manfredhaindl@~@aon.at
ZVRNR: 526943983
ÖKB-Stadtverband Langenlois - Bereitstellung des Friedenslichtes und weihnachtliches Totengdenken am Heiligen Abend
Abholung und Bereitstellung des ORF-Friedenlichtes mit weihnachtlichem Totengedenken am 24. Dezember 2025, um 17.00 Uhr beim Friedenskreuz im…
Chronik des ÖKB - Stadtverbandes Langenlois
Seit dem Jahre 1887 Veteranen- und Kameradschaftswesen in Langenlois mit der Wiedergründung des ÖKB-Stadtverbandes Langenlois am 02. Juni 1957 nach dem 2. Weltkrieg
Zur Geschichte und warum eigentlich Kameradschaftsbund:
Die Ursache, warum in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts eine große Anzahl solcher Veteranenvereine gegründet wurden, war sicherlich darin zu suchen, dass es zu dieser Zeit keinerlei Unterstützungsmöglichkeit von Kriegerwitwen und der Vielzahl von Kriegswaisen, bzw. von im Krieg schwer verletzter Soldaten, die in keiner Weise mehr arbeitsfähig waren, gab.
Es gab keine entsprechenden finanziellen Abgeltungen für diese armen Personen, die durch einen Krieg für das Vaterland so schwer beeinträchtigt waren, um ihnen eine halbwegs menschenwürdige Existenz zu ermöglichen. Und aus dieser Not heraus gründete man zu dieser Zeit diese „Veteranen Vereine“. Mit Hilfe ihrer gespendeten Beiträge bzw. durch Reingewinne von Festen und Veranstaltungen, auch unterstützt vom wohlhabenden Adel oder durch Protektoren aufgetriebenes Geld, konnte man die Not bei diesen Familien etwas lindern.
Würdige Begräbnisse von verarmten Kameraden auszurichten war unter an derem ein Anliegen dieser Vereine.
Auch in Langenlois wurde durch entsprechende Verantwortungsträger ein Komitee mit dem Ziel gegründet, einen solchen „Veteranen-Verein“ zu gründen.
Das Protektorat übernahm seine k.u.k.Hoheit Erzherzog Otto und so ent stand vor nunmehr 130 Jahren in Langenlois
der Militär-Veteranen-Verein „Erzherzog Otto“
Nach den spärlich vorhandenen Aufzeichnungen wurde am 17. Juli 1887 der Langenloiser Bürger Johann Fröschl als provisorischer Obmann mit der Leitung des Vereins betraut.
Bereits am 13. November 1887 fand im Gasthaus Ignaz KRENNER die konstituierende Generalversammlung statt, wobei zum Obmann Rudolf DÜRAU ER und zu dessen Stellvertreter Mathias SCHALK gewählt wurden. Johann FRÖSCHL übernahm die Tätigkeit des Kassiers.
Durch den Ankauf bekam der „Militär-Veteranenverein Erzherzog Otto“ eine prachtvolle Fahne und es erfolgte am 11. Mai 1890 die Fahnenweihe durch Dechant A. Ditko. Als Fahnenmutter fungierte Anna BIBER aus Langenlois unter dem damaligen Bürgermeister Heinrich Fürnkranz.
Eine Seite dieser Fahne zeigt den großen Reichsadler. Die andere Fahnensei te ziert das Bild des Heiligen Josef mit Kind und Lilie. Die Spitze der Fahne ist mit dem Namenszug des Kaisers versehen.
Diese 1. Fahne wurde seit der Wiedergründung des Kameradschaftsbundes im Jahre 1957 vermisst.
Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges und der darauffolgenden Zerschlagung der Donaumonarchie blieb vom Großstaat Österreich-Ungarn als ei ner der Nachfolgestaaten nur ein kleines Land übrig, das den Namen Öster reich führen durfte.
Vermutlich wurde aus diesem Grund diese 1. Fahne aus dem Jahre 1890 ab diesem Zeitpunkt nicht mehr verwendet, sie wurde aber aufbewahrt und über diesen langen Zeitraum geriet sie in Vergessenheit.
Im Zuge einer Archiv-Durchforstung beim Stadtmuseum Langenlois wurde diese verschollene Fahne im Depot des Museums im Bauhofes der Stadt gemeinde (ehemals Lagerhaus) gefunden. Nun ist der ÖKB-Stadtverband Langenlois wieder im vollständigen Besitz aller drei Fahnen.
1912 feierte der Veteranenverein sein 25-jähriges Bestehen. Karl Muckenhuber, Schriftführer und Kassier des Vereins, verfasste aus diesem Anlass eine Gedenkschrift in Form eines kleinen Büchleins. Dadurch sind uns die verschiedensten Ausrückungen und Vorfälle aus dieser Zeit noch bekannt.
Um 1920, hier sind keine genaueren Aufzeichnungen mehr vorhanden, wurden Name und Struktur des Vereins geändert. Die Veteranen- und Kriegervereine - nunmehr
„Kameradschaftsverein ehemaliger Krieger“ bzw. kurz „Kriegerkameradschaft“
genannt, setzten bald, nachdem die ersten Nachkriegsschwierigkeiten überwunden waren, ihre Tätigkeiten fort.
Kriegergedächtniskapelle:
Der Langenlois Bürger Paul Hochedlinger ließ die Kapelle in den Jahren 1778/79 als Friedhofskapelle errichten.
Nach dem Ersten Weltkrieg wurde sie zu einer Gedächtniskapelle umgestal tet, um der gefallenen Soldaten zu gedenken. Aus Langenlois hatten 154 Männer im Ersten Weltkrieg und 276 Soldaten im Zweiten Weltkrieg ihr Leben lassen müssen. Die Einweihung dieser Gedenkstätte (Kriegergedächtniskapelle) erfolgte im Jahre 1920.
1927 bekam der Verein wiederum eine neue Fahne (es handelt sich hier um die 2. Fahne), die den Aufzeichnungen zufolge am 07. August 1927 mit einer großen Fahnenweihe mit Fahnenmutter Anna DEIBL im Rahmen des 40-jährigen Bestehens im Beisein des Herrn Bürgermeisters Anton Wöber und des Herrn Vizebürgermeisters August Harrer in Langenlois zur Einweihung gelangte.
Vereinsobmann war damals Max Wetecamp und die Weihe erfolgte von Hochwürden Herrn Prälat Minarz vom Stift Altenburg.
Ab 1932 gibt es handschriftliche Protokolle, die zeigen, dass es in der damaligen Vereinsführung drei wichtige Verantwortungsträger gab, und zwar:
Protektor Rudolf Dürauer, Ehrenobmann Max Wetecamp und Obmann Karl Burger. Die heute noch vorhandenen Aufzeichnungen berichteten schon im Jahre 1932 vom regelmäßig stattfindenden Vereins-Ball in den Räumen der damaligen Schießstätte.
Am 13. März 1938 überschritten deutsche Invasionstruppen die bayrisch- österreichische Grenze. Die 1. Republik hatte aufgehört zu bestehen und war ein Teil des Deutschen Reiches geworden.
Noch im Jahre 1938 wurden die bis dahin noch bestehenden Kameradschaftsvereine unter Wahrung der Rechtspersönlichkeiten in den N.S.D Reichskriegerbund Kyffhäuser eingegliedert.
Damit hatten die Kameradschaftsvereine in dieser Form aufgehört zu bestehen. Es wurde ihnen genauso wie den Feuerwehren untersagt, an kirch lichen Umzügen, wie z.B. am Fronleichnamstag, geschlossen teilzunehmen. Der Kyffhäuserbund galt als eine militärische Vereinigung und war in der Besatzungszeit nach 1945 nicht mehr gestattet bzw. erlaubt.
Angeblich wurde damals dem „Alliierten Rat“ seitens der Behörde nur der Name „Kyffhäuserbund“ gemeldet. Im Jahre 1946 wurde dieser Verband deshalb behördlich aufgelöst und das Vereinsvermögen eingezogen.
1956 konnte dieser Irrtum aufgeklärt und einer behördlichen Korrektur unterzogen werden. Somit bestand wieder für die Ortsverbände die Möglich keit die Kameradschaftsbünde in ihrer jetzigen Form wiederzugründen.
Noch im Jahre 1956 kam der Wunsch nach einem neuen Kameradschafts verein. Nach mehreren Sitzungen war der Entschluss gefasst. Das Ansuchen um Neugründung mit den neuen Statuten wurde der Behörde vorgelegt. Die Niederösterreichische Sicherheitsdirektion teilte dem Proponenten Herrn Karl Niklas mit, dass die Bildung des Vereins „Österreichischer Kamerad schaftsbund, Stadtverband Langenlois, mit den vorgelegten Statuten genehmigt ist.
Das diesbezügliche Antwortschreiben lautete: „Die Bildung eines Vereines, Kameradschaftsbund Langenlois, wird nach Inhalt der vorgelegten Statuten nicht untersagt“!
Am 02. Juni 1957 fand im Saal der Gastwirtschaft Hans Schalk in Langen lois die Gründungs- u Hauptversammlung des
Österreichischen Kameradschaftsbundes, Stadtverband Langenlois
statt.
Die Wahl des ersten Vorstandes fand im Beisein von Vizepräsident des NÖ Landesverbandes, Franz Fohringer und dem Hauptbezirksobmann von Krems, Franz Rosenberger, statt.
Es wurden hierbei gewählt:
Obmann: Johann Wesenauer
1. ObmannStv.: RegRat Otto Winkler
2. ObmStv.: Karl Pell
Schriftführer: Franz Huber und dessen Stv.: Erwin Plank,
Kassier: Viktor Heinz und dessen Stv.: Franz Murth.
Mitglieder des Vorstandes waren:
Ignaz Pokorny, Franz Öhlzelt, Rudolf Steinkellner, Johann Traxler, Hans Gruber, Leopold Lehner, Raimund Weber, Nikolaus Holzer, Erwin Wilhelm, Franz Hirner, Karl Schachhuber, Franz Hofbauer, Ludwig Wagner, Friedrich Sartorius.
Am 05. November 1957 richtet der ÖKB-Stadtverband Langenlois ein Schreiben an das Finanzamt Krems mit der Bitte um Rückerstattung des im Jahre 1946 eingezogenen Vereinsvermögens.
Das ehemalige Vereinsvermögen wurde, wenn auch nicht zur Gänze, rücke stattet und bildete in weiterer Folge somit eine finanzielle Grundlage.
In den darauffolgenden Jahren gab es unzählige Veranstaltungen wie den alljährlichen Kameradschaftsball, Familienabende und das Frühlingskränzchen.
Eine besondere Veranstaltung war der „Rippl-Express“! Diesen beliebten Familienausflug organisierte Ing. Otto Rippl und man reiste jährlich gerne per Sonderzug durch das Land.
Der ÖKB-Stadtverband Langenlois trug in den vergangenen Jahren wesent lich zur Erhaltung der Kriegergedächtnisstätte mit vielen freiwilligen Arbeitsstunden bei.
Besonderen Anlass zum Feiern gab es im Jahre 1961 anlässlich des 1. Landestreffens, an dem aus ganz Niederösterreich rund 15.000 Kameraden teilnahmen. Landeshauptmann Johann Steinböck, Bürgermeister August Sachseneder, ÖKB-Präsident Franz Gröbminger und ÖKB-Landespräsident Franz Feuchtinger schrieben die Vorwörter zur Festschrift.
1962 wurde im Rahmen einer Großveranstaltung nach den Renovierungsar beiten die im neuen Glanz erstrahlte Kriegergedächtniskapelle unter großer Bevölkerungsteilnahme eingeweiht.
Am 11. Mai 1984 wurde die neue Fahne (3. Fahne) des ÖKB-Stadtverban des Langenlois unter Obmann Franz Hofbauer eingeweiht (Fahnenmutter: Gertraud Hofbauer, Fahnenpatinnen: Frau Berta Sauberer und Marie Steininger).
1997 feierte der Verband sein 40-jähriges Bestehen.
2007 wurde das 50-jährige Wiedergründungsfest des ÖKB-Stadtverbandes Langenlois mit zwei Veranstaltungen gefeiert, und zwar:
Am 02. Juni 2007, exakt am Gründungstag, mit einer Feierstunde zum Gedenken unserer Gründungsmitglieder und am 22. Juni 2007 erfolgte die Festveranstaltung in der Gartenarena Kittenberger in Schiltern. Von der neuen Fahnenpatin, Frau Ingrid Altmann-Schebesta, wurde ein wunderschönes Fahnenband gespendet.
Chronologie der Vereinsgeschichte:
1887 Militär-Veteranen-Verein „Erzherzog Otto“ Obmann: Rudolf Dürauer
1890 Fahnenweihe am 11. Mai 1890 F ahnenmutter: Anna Biber Obmann: Rudolf Dürauer
1901 Beitritt zum Militär-Veteranen-Reichsbund
1920 Kameradschaftsverein ehemaliger Krieger bzw . „Kriegerkameradschaft“
1927 Fahnenweihe am 07. August 1927 F ahnenmutter: Anna Deibl Obmann: Max Wetecamp
1932 Beginn der Protokollaufzeichnungen Obmann: Karl Burger
1939 Änderung der Bezeichnungen (Funktion und Sitzungen) Obmann: Johann Pell
1945 letztes Protokoll am 04. März 1945
1946 wurde der Verein vorübergehend behördlich aufgelöst
1957 Österreichischer Kameradschaftsbund Stadtverband Langenlois Obmann: Johann Wesenauer (+ 1958)
Obmänner der Vereine:
Militär-Veteranen-Verein „Erzherzog Otto“
1887 Johann Fröschl - provisorischer Obmann
1887 Rudolf Dürauer - 1. Obmann Mathias Schalk - Stellvertreter 1912
Rudolf Dürauer - Obmann lt. Festschrift Ferdinand Nastl - Stellvertreter
„Kameradschaft ehemaliger Krieger“
1927 Max Wetecamp - Obmann lt. Zeitungsbericht
1932 Josef Meisl - „scheidender Obmann“
1932 Karl Burger - Obmann bis 1938
1938 Johann Pell - Obmann bis 1945
Österreichischer Kameradschaftsbund, Stadtverband Langenlois
1957 Johann Wesenauer
1958 Reg.Rat Otto Winkler
1967 DipIng Hartmann Demal
1970 Karl Schachhuber
1981 Franz Hofbauer
2007 Rudolf Murth
2016 Heinz Altmann (legte seine Funktion aus persönlichen Gründen am 24.03.2020 zurück - Corona-Beginn)
2020 Manfred Haindl (wegen Corona-Epidemie gewählt aber erst im Juli 2021, da keine Versammlungen abgehalten werden durften)
Der derzeitige Vorstand des ÖKB Stadtverbandes Langenlois setzt sich aus folgenden Personen zusammen:
Obmann: Manfred Haindl
1. Obmann-Stellvertreter: Nikolaus Vogl
2. Obmann-Stellvertreter: KR Gerhard Korinek
3. Obmann-Stellvertreter: Gregor Pekovits
Schriftführerin: Anni Maurer
Kassier: Josef Schrammel
Kassier-Stellvertreter: Heinrich Neuninger
Dem erweiterten Vorstand gehören an:
Fahnenoffizier: Hubert Wurmseder
Frauenreferentin: Elisabeth Wurmseder
Rechnungsprüfer: Alois Kirschbaum
Beiräte: Helmut Gallauner, Karl Vogl, Erwin Hirsch, August Zmeck
Fahnenpatin: Ingrid Altmann-Schebesta
Die soziale Hilfestellung für in Not geratene Menschen waren die Beweggründe als vor 130 Jahren in Langenlois ein Kameradschaftsverein gegründet wurde. Diese Gründungsidee und der Wille für in Not geratene Menschen eine soziale Hilfe zu leisten, gilt auch heute noch und ist eines der vielen Ziele des Vereins.
Diese Gründungsidee wird neben vielen anderen Aufgaben des Vereines, wie z.B. die Förderung des österreichischen Vaterlands- und Heimatbewusst sein oder die Mitwirkung an humanitären und karitativen Maßnahmen und vieles andere mehr, auch heute noch gelebt
| Funktion | Name | Adresse | Telefon | |
| Obmann | Manfred HAINDL | 3550 Langenlois, Höhenstraße 5a | 0664/3814788 | manfredhaindl@aon.at |
| Obmann-Stellvertreter | Nikolaus VOGL | 3550 Langenlois, Gföhlerstraße 32 | 0664/4008164 | vogl-nikolaus@aon.at |
| Obmann-Stellvertreter | KG Gerhard KORINEK | 3550 Langenlois, Walterstraße 32 | 0664/2405301 | haus.korinek@outlook.com |
| Obmann-Stellvertreter | Erwin HIRSCH | 3550 Langenlois, Zwettlerstraße Nr. 7/2 | 0699/1101420 | erwin-hirsch@aon.at |
| Schriftführer | Hubert WURMSEDER | 3550 Langenlois, Franz-Josef-Straße 18 | 0664/73091652 | wurmseder.hubert@gmail.com |
| Kassier | Josef SCHRAMMEL | 3550 Langenlois, Birkenweg 7 | 0664/73133846 | schrammeljosef@aon.at |
| Kassier-Stellvertreter | Heinrich NEUNINGER | 3550 Langenlois, Rudolfstraße 7 | 0660/5250610 | |
| Frauenreferentin | Elisabeth WURMSEDER | 3550 Langenlois, Bahnstraße Nr. 17 | 0664/3105131 | wurmseder.hubert@gmail.com |
| Kommandant | Manfred HAINDL | 3550 Langenlois, Höhenstraße Nr. 5a | 0664/3814788 | manfredhaindl@aon.at |
| Beisitzer | Helmuth GALLAUNER | 3550 Langenlois, Zöbingerstraße Nr. 16 | 0650/3811739 | |
| Beisitzer | Karl VOGL | 3550 Langenlois, Dimmelgraben Nr. 2 | 0664/3909953 |


