Bereits das 9. Mal waren die Weinviertler Philharmoniker unter der Leitung von Roland Bentz zu Gast. Obm. Siegfried Ofenschüssel begrüßte neben dem Hausherrn Pater Mag. Jean-Marie Schyma OP, Bgm. Sandro Kaufmann und den Mäzen des OV Andreas Gahsler. Neben zahlreichen Besuchern durfte er auch den Vizepräs. des ÖKB LV NÖ Andreas Haftner, den Viertelskommandanten Peter Prem und die HBO der Bezirke Mistelbach Vzlt.i.R. Walter Kirchsteiger, Christoph Stift vom HB Hollabrunn und aus Korneuburg, Ing Gerald Maierhofer, begrüßen. Mit dem Gastgeber Siegfried Ofenschüssl als HBO des Bezirks Gänserndorf waren alle HBO des Viertels unter dem Manhartsberg vertreten. So konnte man auch von einem „Viertelstreffen“ in Spannberg sprechen. Aus der Kaserne Mistelbach konnte Bataillonskommandant Oberst Hans-Peter Hohlweg beim Neujahrskonzert als Gast begrüßt werden.
Die Weinviertler Philharmoniker boten ein abwechslungsreiches und interessantes Programm. Zwischen den Darbietungen gaben die Orchestermitglieder Geschichten und Anekdoten zum Komponisten bzw. zu den Stücken zum Besten. Gestartet wurde mit der „Polonaise“ von Richard Wagner. Dieses wurde als Klavierstück für vier Hände komponiert und von Roland Bentz für Orchester arrangiert. Es folgten die „Frühlingsstimmen“ von Johann Strauss (Sohn) und „Die Jägerin“ von Carl Michael Ziehrer. Bei den „Caprifischern“ von Gerhard Winkler zeigten die Musikerinnen und Musiker auch ihr Gesangstalent. Es folgten die „Engel-Serenade“ von Gaetano Braga und „Mädchenlaune“ vom jüngsten Bruder des Walzerkönigs Johann Strauss (Sohn), Eduard und von Leo Belibes die Komposition „Pizzicati“. Im letzten Stück vor der Pause wurde vor Banditen gewarnt – zahlreich gestohlener Schmuck wurde aus einem Sack präsentiert. Johann Strauss (Sohn) komponierte den „Banditen-Galopp“.
Mit den „Ernstbrunner Klängen“ von Andreas Spitzer startete der zweite Teil der Darbietungen. In „heimischen“ Gefilden blieben wir noch mit dem Walzer „Morgenblätter“ und der „Sylphen-Polka“ jeweils von Johann Strauss Sohn. Der Tango „Don Pedro“ von Angel Villoldo führte uns in die Ferne. „New York, New York“ von Fred Ebb und Johann Kander wurde mit der Interpretation von Frank Sinatra weltberühmt. Wir durften der Interpretation von Martin Stanzel lauschen. Die fiktiven Reisekosten wurden mit dem ABBA-Hit „Money, Money, Money“ gedeckt. Heimweh kam beim Stück „Largo“ aus der 9.Sinfonie „Aus der neuen Welt“ von Antonin Dvorak auf. Diese wurde jedoch umgehend mit der Zugabe des „Radetzkymarsch“ von Johann Strauss (Vater) vertrieben. Diesen gab es in Spannberg zum Abschluss des Konzerts.
Das Publikum bedankte sich mit Standing Ovation bei den Musikerinnen und Musikern.
Für die langjährigen Sponsoren des OV Spannberg überreichte Obm. Siegfried Ofenschüssl jeweils eine Flasche Sekt. Auch Roland Bentz wurde mit einer Flasche bedacht. Anlässlich des 20. Jubiläums übergaben Kameraden des OV jedem Besucher ein Stifterl mit Weiß- oder Rosewein oder „bleifreien“ Traubenmost.
Der OV Spannberg bedankt sich bei den Weinviertler Philharmonikern, bei allen Besuchern, Sponsoren und Helfern. Sie alle trugen für das Gelingen des Neujahrskonzert bei. Wir hoffen, dass auch die nächsten 20 Neujahrskonzerte in Frieden und Freiheit stattfinden können und wir auch im Jahr 2027 wieder zahlreiche Besucher begrüßen dürfen.





