OV Matzen

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Chronik

Im Jahr 1887 wurde von ehemaligen gedienten Soldaten in der Ortsgemeinde Matzen ein K + K Veteranenverein gegründet. 
Der Mitgliederstand betrug damals etwa 35 bis 40 Mann.
Am 26. Juni 1887 wurde von der Gräfin Kinsky eine Fahne gestiftet, dem Verein übergeben und an diesem Tage auch geweiht.
An den Stickarbeiten war die Gräfin selbst dabei.
Dieser Veteranenverein wurde im Jahr 1938 nach den Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich aufgelöst. 
Er bestand dann als Kyffhäuserbund weiter. 
Auf der Vereinsfahne wurde über dem Doppeladler das Hakenkreuz aufgenäht. 
Nach dem Ende des 2. Weltkrieges 1945 und dem Zusammenbruch waren viele der Kameraden in Gefangenschaft und kehrten erst nach und nach in die Heimat zurück. 
Von Matzen blieben 68 Kameraden auf den Schlachtfelder zurück.
Diese Toten waren die Opfer des 2. Weltkrieges, deren wir immer gedenken werden. 
Von 1945 bis 1955 stand Niederösterreich unter russischer Besatzung, an der die Bevölkerung schwer zu Leiden hatte.
Als die Besatzungsmacht im Jahr 1955 unser Land verließ, fanden sich wieder heimgekehrte Kameraden zusammen und es erfolgte eine Neugründung des ehemaligen Kameradschaftsbundes.
Die Gründungsmitglieder waren damals die Kameraden Josef Bahr, Thomas Kammerer, Ferdinand Reitmeier, Adolf Edelhauser und Josef Glück. 
Am 26. Mai 1957 fand dann die Gründungsversammlung in der Gastwirtschaft Wieser in Matzen statt, an der 43 geworbene Kameraden teilnahmen. 
Der provisorische Obmann Bahr begrüßte die anwesenden Kameraden, besonders das älteste Mitglied Johann Koch, ferner Baumeister Anton Suchanek (Hauptmann des 2. Weltkrieges), und alle übrigen Kameraden. 
Anschließend wurden die Statuten verlesen.   
Dabei wurde vom provisorischen Obmann Bahr betont, dass der Verein überparteilich, nicht auf Erwerb ausgerichtet ist und sich zu den demokratischen Grundsätzen bekennt.
Er besteht aus ordentlichen, unterstützenden und Ehrenmitgliedern.
Bei der anschließenden Wahl wurde Josef Bahr einstimmig zum Obmann gewählt.
Der Mitgliedsbeitrag wurde mit ATS 2,00 pro Kalenderjahr festgelegt. 
Schon im August 1957 wurde beschlossen die alte Fahne zur Restaurierung der Fahnenfirma Katschtaler zu übergeben.
Die Instandsetzungskosten der Fahne wurden mit ATS 4.000,00 beziffert. 
Die Fahnenweihe wurde am 29. Juni 1958, dem Peter- und Paultag, festgelegt.
Die Wahl des Fahnenjunkers ging einstimmig für Josef Glück und seine Fahnenoffiziere Tgnatz Frühwirth und Josef Kneißl aus.
Zur Fahnenmutter wurde Barbara Schwab auserwählt, Fahnenpatin wurde Helga Stadler.
Die Fahnenweihe wurde von Pfarrer Günther Gradisch im Beisein des damaligen Bezirksobmannes Rauscher vorgenommen.
 

BESONDERE SCHWERPUNKTE IN DER VEREINSARBEIT

Besondere Schwerpunkte in der Vereinsarbeit
Der ÖKB, Ortsverband Matzen, hat es sich zur Aufgabe gemacht, alle Wegkreuze und Marterl im Gemeindegebiet von Matzen zu restaurieren und in ein Verzeichniss aufzunehmen damit diese nicht in Vergessenheit geraten. 
Weiters wird jährlich ein ÖKB-Ball und nun schon traditionel ein gemeinschaftlicher Ausflug unternommen.
Des weiteren wird an den verschiedensten Vereinsaktivitäten wie Stockschießen oder Kleinkaliberschießen regelmäßig teilgenommen.
Nicht zu kurz kommt auch das soziale Engagement zu karitativen Zwecken wie Notfälle für Jungfamilien oder Zuschüsse bei Katastrophenfällen in Matzen oder ganz Niederösterreich.

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