StV Marchegg

Kontakt: Obmann Wolfgang Mucha, wolfgangmucha1802gmailcom

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Chronik StV Marchegg

Am 27.Mai 2001 feierte der Österreichische Kameradschaftsbund Stadtverband Marchegg sein 100 jähriges Gründungsfest. Somit geht die Gründung auf das Jahr 1901 zurück.
Damals im Jahre 1901 lautete der Name des Verbandes " Militär Veteranen Verein Marchegg und Umgebung ".
Dies geht aus einem Dokument des NÖ Landesarchives hervor, wo am 12.3.1902 unter der Zahl 26.334 die erste Eintragung erfolgte.
Auch unser Heimatforscher und Ehrenbürger der Stadt Marchegg Emil Mück hat in seinen geschichtlichen Aufzeichnungen einen großen Artikel der Gründung des Militärveteranenvereines gewidmet.
Seine Beiträge sind genauestens recherchiert und fundiert.
Emil Mück weist auch auf die Gründung und den Bestand einer eigenen Musikkappelle unter Kapellmeister Leopold Dölz sen. hin.
Die Anzahl von 60 Mitgliedern wird genannt.
Leider ist uns der Gründungsobmann nicht bekannt, aber wir besitzen ein " Goldenes Ehrenbuch ", in dem sechs Gründungsmitglieder vermerkt sind und zwar: Leopold Birnbaum, Johann Demeter, Franz Hein sen., Anton Hörmann, Josef Lackner und Friedrich Löw sen.
Es kann auch nachgelesen werden, dass nach der Gründungszeit eine Uniformierung eingeführt wurde und bereits 1907 eine Vereinsfahne im Besitz des Vereines war.
Die Fahne trug das k.u.k. Staatswappen und zwei kleine Privatwappen des Hauses Palffy von Erdöd, letztere mussten aber entfernt werden, da dies mit dem Staatswappen nicht vereinbar war.
Die Fahne aus dem Jahre 1907 wurde nach dem 2. Weltkrieg warscheinlich ein Raubgut und musste 1963 durch eine neue Fahne ersetzt werden.
Dankenswerterweise stellten sich als Fahnenpatin Frau Rosa Panny und als Fahnenmutter Frau Friederike Keinz zur Verfügung.
Zur weiteren Entwicklung des Verbandes kann vermerkt werden, dass eine Namensänderung durchgeführt wurde.
1915 scheint die erste Eintragung im Vereinsregister auf, jedoch erst am 5.2.1921 ist die Änderung in Kameradschaftsverein ehemalige Krieger amtlich durchgeführt worden. Nach dieser Zeit sind die Aufzeichnungen etwas spärlich, jedoch beweisen zwei Fotos aus dieser Zeit den Fortbestand des Verbandes.
Am Pfingstsonntag, dem 24.5.1931 hat der damalige Verband sein 30jähriges Bestandsjubiläum gefeiert, gleichzeitig wurde die feierliche Enthüllung des Kriegerdenkmales vorgenommen.
Damals waren als Ehrengäste erschienen: Landeshauptmann Dr. Karl Buresch, Bezirkshauptmann Dr. Heinrich Cischini und Landtagsabgeordneter Leopold Scharmitzer.
Im Jahre 1938 wurde der Verband in den Reichskriegerbund Kyffhäuser Berlin eingegliedert und hat somit seine Eigenständigkeit verloren.
Nach Ende des 2. Weltkrieges war an eine Neugründung nicht zu denken.
Erst nach dem Staatsvertrag im Jahre 1955 wurde im Bezirk Gänserndorf mit den Neugründungen begonnen.
Mit Schreiben vom 11.01.1957 seitens der Sicherheitsdirektion wird die Gründung des Österreichischen Kameradschaftsbundes Ortsgruppe Marchegg nicht untersagt.
Die Fahnenweihe fand im Jahre 1963 in Marchegg statt.
Die Kameraden, welche den 1. und 2. Weltkrieg miterlebt, ihre Soldatenpflicht erfüllt und sich im Kameradschaftsbund wiedergefunden hatten, wurden allmählich wegen Überalterung immer weniger.
Ende der 70er Jahre befand sich der Verband schließlich in einer ernsten Krise.
Ab Mitte der 80er Jahre ging es dann - dank der kräftigen Mithilfe meiner Vorgänger - wieder steil bergauf.
Ein Höhepunkt war am 30.05.1991 ( Fronleichnamstag ), wo die Feier des 90 - jährigen Gründungsfestes des Militärveteranenvereines, die mit einer Gedenkfeier zur 60 - jährigen Wiederkehr der Einweihung des Kriegerdenkmales im Jahre 1931 verbunden war, unter zahlreicher Teilnahme der Bevölkerung von Marchegg, stattgefunden hat.
Seitens des Kameradschaftsbundes waren der Stadtverband Hainburg und Vertreter des Bezirkes Gänserndorf anwesend.
Die kirchliche Zeremonie nahm Stadtpfarrer Robert Stangl vor, die Festansprache hielt der damalige Verteidigungsminister und heutige 3. Nationalpräsident Dr. Werner Fasslabend.
Wir sehen unsere Aufgabe im Kameradschaftsbund in der Pflege althergebrachter Traditionen. So hat sich z.B. eine Sponsorengruppe gefunden und die Finanzierung einer Salutkanone ermöglicht. Diese Kanone wurde bei unserer Feier am 27.5.2001 geweiht und erstmals offiziell Salutgeschossen.
Wie aus Überlieferungen hervorgeht, hatte der Kameradschaftsbund vor dem 2.Weltkrieg bereits eine Salutkanone im Eigentum.

Die Obmänner:

1957 Hans Helmreich
1966 Ludwig Weiss
1972 Ferdinand Hager
1981 Klaus Pfeiler
1984 Johann Pabeschitz
1990 Wilhelm Jansky
1997 Otto Plail
2011 Markus Gruber


Wir sind stolz auf die Alterszusammensetzung unserer Mitglieder, wo wir doch einen Querschnitt durch alle Altersgruppen aufweisen können.
Der kameradschaftliche Gedanke scheint der beste Weg für Toleranz und friedliches Zusammenleben.
Diese Tradition sollte auch für das nächste Jahrhundert fortgeführt und gepflegt und so das Heimatbewusstsein vertieft werden.

Besondere Schwerpunkte in der Vereinsarbeit
Ausrückung an kirchlichen Festen wie Ostern, Fronleichnam, Allerheiligen und Allerseelenfeiern.
Sammlung für das Österreichische Schwarze Kreuz zur Erhaltung und Pflege der Kriegsgräber.
Mahnwachen, Gedenkfeiern und Ehrungen zum Gedenken an die Gefallenen, Vermissten und Verstorbenen Kameraden der beiden Weltkriege sind selbstverständliche Aufgaben des Stadtverbandes geworden.
Zu unseren Aufgaben gehören aber auch gesellschaftliche Veranstaltungen wie Ausflüge, Gesellschaftsschnmapsen, sportliches KK-Schießen mit gemütlichen Zusammentreffen und immer wiederkehrend im Advent eine vorweihnachtliche Feier zum Ausklang mit Rückblick auf das zu Ende gehende Jahr.

 

BESONDERE SCHWERPUNKTE IN DER VEREINSARBEIT

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