Solche Geschichten schreibt nur das Leben selbst: Als vor einem Jahr der Italiener Pier Paolo Salvarani in Rodingerdorf den "Italienerfriedhof" suchte, auf dem sein Ur-Urgroßvater Giuseppe Bompani 1918 seine letzte Ruhestätte gefunden hat, traf er zufällig auf Gerhard Pfaller. Dieser war behilflich und lotste Salvarani über die Feldwege zu diesem Friedhof aus dem Ersten Weltkrieg.
So kamen die beiden ins Gespräch: Pfaller eruierte über die in der Gemeinde Sigmundsherberg aufliegenden Pläne die Grablage von Giuseppe Bompani, fertigte selbst ein Grabkreuz an und stellte es mit Genehmigung von Bürgermeister Franz Göd auf dem Grab des Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg auf. Am 1. Juli wurde es nun gesegnet.
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