OV WEISSENKIRCHEN-JOCHING

Kontakt: Manfred Steinkleiber; 3610 Weissenkirchen Burg 289; 02715/2647;manfred.steinkleiber@a1.net;

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Chronik

Der Ursprung des Wortes „Kamerad“ lässt sich bis ins 16. Jahrhundert zurückverfolgen. Es leitet sich vom italienischen Begriff „Camerata“ ab und bezeichnete ursprünglich Soldaten, die sich eine Stube (Kammer) teilten. Im weiteren Sinne steht „Kamerad“ für Personen, mit denen man durch bestimmte Lebensbereiche wie Schule, Beruf, Sport oder Freundschaft verbunden ist.

Im 19. Jahrhundert schlossen sich heimgekehrte Soldaten zu Schicksalsgemeinschaften zusammen. Ihr Ziel war es, die Familien gefallener oder invalider Kameraden zu unterstützen. Sie halfen in der Landwirtschaft oder in Betrieben, sammelten Geld und ermöglichten es so, verarmten und verwundeten Heimkehrern zumindest ein würdiges Begräbnis zu bereiten. Schon bald übernahmen diese Gemeinschaften auch Aufgaben im Bereich des Gefallenengedenkens.

Im Jahr 1870 fand der erste gesamtösterreichische Veteranentag statt. 1895 schlossen sich die zuvor unabhängig agierenden Vereine zum „k. k. österreichischen Militär-Veteranen-Reichsbund“ zusammen, der bald unter dem Namen „Kameradenbund“ bekannt wurde. Neben ihrer Präsenz bei kirchlichen Festlichkeiten engagierten sich die Mitglieder insbesondere für die Durchführung von Gedenkveranstaltungen für gefallene, vermisste und verstorbene Kameraden sowie für die Pflege von Kriegerdenkmälern und Grabstätten.

Im Jahr 1904 wurde der „Heimkehrerverein“ von Weißenkirchen gegründet. Während der Jahre 1938 bis 1945 war der Verein verboten; die Wiedergründung erfolgte schließlich im Jahr 1956. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die damals nicht mehr erlaubte Vereinsfahne im Dachstuhl des Pfarrhofes Weißenkirchen versteckt und so vor dem Zugriff bewahrt.

In den 1960er-Jahren erfolgte die Umbenennung des „Heimkehrervereins Weißenkirchen“ in den „Österreichischen Kameradschaftsbund – Ortsverband Weißenkirchen-Joching“. Anlässlich des 100-jährigen Bestehens im Jahr 2004 wurde eine neue Fahne angeschafft, die historische Vereinsfahne zugleich aufwendig restauriert.

Der Österreichische Kameradschaftsbund hat sich im Laufe der Zeit von einer Schicksalsgemeinschaft der Kriegsteilnehmer zu einer werteorientierten Gemeinschaft der Gegenwart entwickelt. Neben sozialem Engagement und Hilfeleistungen beteiligt sich der ÖKB Weißenkirchen–Joching heute auch aktiv an humanitären und karitativen Projekten – und ist dabei dennoch dem ursprünglichen Grundgedanken stets treu geblieben:

Der Solidarität und dem Gedenken an die Kameraden.

Diese Arbeit wird durch Mitgliedsbeiträge, Spenden sowie eigene Veranstaltungen ermöglicht.

Eines der wichtigsten Ziele des ÖKB ist es, ein mahnendes Zeichen gegen Krieg zu setzen – generationenübergreifend und mit klarer Botschaft:
 

NIE WIEDER ist JETZT.

BESONDERE SCHWERPUNKTE IN DER VEREINSARBEIT

Funktion Name Adresse Telefon E-Mail  
Obmann Ulrich Kühnel 3610 Weissenkirchen Grubstrasse 226      
Obmann-StV        
Schriftführer Christian Schmidt 3610 Weissenkirchen Landstr. 61/1 0664/73460771 schmidtwkaon.at  
Kassier Christian Schmidt 3610 Weissenkirchen Landstr. 61/1 0664/73460771 schmidtwkaon.at