OV Kaumberg

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Obmann Christian Hafenecker MA
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Termine des OV Kaumberg 2026:

Datum Beginn Veranstaltung Ort
Do. 14.05.2026 10:00 Uhr ÖKB-Gedenkfeier Buchberg
So. 30.08.2026 10:00 Uhr ÖKB NÖ Landeswallfahrt Maria Taferl Maria Taferl

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Termine aus dem Bezirk:

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Chronik:

"Die Geschichte unserer Gemeinschaft: Von den Wurzeln bis heute"

Die Wurzeln des Österreichischen Kameradschaftsbundes (ÖKB) liegen in einer Zeit des Umbruchs. Unsere Chronik zeigt den Weg von der kaiserlichen Tradition hin zu einem modernen Pfeiler der Zivilgesellschaft. Seine Geschichte ist untrennbar mit der Geschichte unseres Landes verbunden. Sie ist geprägt von Solidarität, dem Gedenken an die Vergangenheit und dem Einsatz für eine friedliche Zukunft.

Die Geburtsstunde: Königsgrätz (1866)

Die moderne Kameradschaftsbewegung entsprang einer Zeit der Not. Nach der verlorenen Schlacht gegen Preußen bei Königgrätz (heute Hradec Králové in Tschechien) im Jahr 1866 kehrten tausende Soldaten in eine erschöpfte Heimat zurück. Da staatliche Versorgungsstrukturen für Heimkehrer und Invaliden kaum existierten, nahmen die Soldaten ihr Schicksal selbst in die Hand:
"Alles begann am 3. Juli 1866: Die schicksalhafte Schlacht bei Königgrätz (Sadowa) veränderte Österreich für immer. Aus der Not der heimkehrenden Soldaten entstanden die ersten Kameradschaften..."

Die Ära der Veteranenvereine (Ab 1867)

Nach dem Ausgleich von 1867 und den Kriegen der Mitte des 19. Jahrhunderts (Königgrätz bzw. Sadowa (Sadová), ein kleines Dorf direkt im Zentrum des Geschehens) entstanden in der gesamten Monarchie die ersten Militär-Veteranenvereine.

  • Zweck: Soziale Absicherung der Heimkehrer, würdige Bestattung von Kameraden und Pflege der Treue zum Vaterland.

  • Wachstum: Bis zur Jahrhundertwende bildeten diese Vereine ein dichtes Netz über alle Kronländer.

Der Erste Weltkrieg und die Zwischenkriegszeit (1914–1938)

Der Zerfall der Monarchie 1918 veränderte alles. Die Vereine mussten sich neu orientieren.

  • 1920er Jahre: Die Verbände widmeten sich verstärkt der Fürsorge für Kriegsinvalide, Witwen und Waisen.

  • Struktur: In dieser Zeit entstanden viele der Fahnen, die wir heute noch bei Ausrückungen tragen. Es war eine Zeit der Konsolidierung trotz wirtschaftlicher Not.

Die dunklen Jahre und das Verbot (1938–1945)

Mit dem "Anschluss" Österreichs 1938 verloren die Kameradschaftsverbände ihre Eigenständigkeit.

  • Gleichschaltung: Die Vereine wurden zwangsweise in den "NS-Reichskriegerbund" eingegliedert oder aufgelöst. Das Vereinswesen, wie es die Väter kannten, hörte auf zu existieren.

Der mühsame Wiederaufbau (1945–1955)

Nach 1945 war die Neugründung zunächst schwierig, besonders in den Besatzungszonen.

  • Hindernisse: Die Alliierten beäugten Soldatenvereinigungen kritisch. Erst mit dem Staatsvertrag 1955 und der Wiedererlangung der Souveränität war der Weg für einen bundesweiten Dachverband endgültig frei.

Gründung des modernen ÖKB (1951 bis heute)

Bereits vor dem Staatsvertrag, im Jahr 1951, wurde der Grundstein für den heutigen Dachverband gelegt.

  • Wandel: Aus den ehemaligen Veteranenvereinen wurde ein moderner Verband, der sich heute für Frieden, Demokratie und das Österreichische Bundesheer einsetzt.

  • Heute: Der ÖKB ist die größte parteiunabhängige wertorientierte Organisation in Österreich, die Tradition bewahrt und aktiv die Zukunft mitgestaltet.


Wussten Sie schon? Viele Orts- und Stadtverbände (wie auch unser Verband) führen ihre Geschichte direkt auf die 1880er Jahre zurück, was die tiefe Verwurzelung unserer Gemeinschaft in der lokalen Bevölkerung beweist.


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BESONDERE SCHWERPUNKTE IN DER VEREINSARBEIT:

"Werte bewahren, Zukunft gestalten"

Die Arbeit im Österreichischen Kameradschaftsbund (ÖKB) basiert auf einem starken Fundament aus Tradition, Solidarität und gesellschaftlicher Verantwortung. Unsere Aktivitäten gliedern sich in vier Kernbereiche:

1. Kameradschaft & Soziales Netz

Wir sind mehr als ein Verein – wir sind eine Gemeinschaft.

  • Generationenverbindung: Austausch zwischen Jung und Alt.

  • Soziale Unterstützung: Hilfe für in Not geratene Mitglieder und deren Familien.

  • Zusammenhalt: Pflege der Kameradschaft durch regelmäßige Treffen und Ausflüge.

2. Gedenkkultur & Friedenssicherung

Wer die Vergangenheit vergisst, gefährdet die Zukunft.

  • Ehrendienst: Würdiges Gedenken an die Gefallenen beider Weltkriege und die im Dienst verunglückten Kameraden.

  • Friedensarbeit: Aktives Eintreten für die Erhaltung des Friedens in Freiheit.

  • Traditionspflege: Erhaltung von Denkmälern und Teilnahme an traditionellen Festakten.

3. Sicherheit & Engagement

Wir stehen zu unserer Heimat und deren Sicherheit.

  • Bekenntnis zum Bundesheer: Unterstützung der umfassenden Landesverteidigung und der allgemeinen Wehrpflicht.

  • Katastrophenhilfe: Bereitschaft zur Unterstützung der Zivilbevölkerung in Krisensituationen.

  • Zivilgesellschaft: Förderung des Sicherheitsbewusstseins in der Bevölkerung.

4. Jugend & Sport

Dynamik trifft auf Disziplin.

  • Sportliche Wettbewerbe: Schießen, Stocksport, Wandern und mehr.

  • Jugendförderung: Vermittlung von Werten wie Teamgeist, Respekt und Heimatverbundenheit an die nächste Generation.


Unser Leitmotto: "In Treue fest für unsere Heimat – für ein friedliches Österreich."


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Funktion Name Adresse Telefon E-Mail
Obmann Christian HAFENECKER MA    
Obmann Stv. Michael SINGRABER    
Schriftführer Mario KOHLHAUSER    
Kassier Anton FINK-BINDER Burgblick 9, 2572 Kaumberg 0660 855 68 73 anton.fink-binder@gmx.at

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