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Chronik von Plank am Kamp kurz gefasst:

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Chronik von Plank am Kamp kurz gefasst:

 

Plank hatte 3 Mühlen und zwei Festen.

Eine Feste befand sich in Oberplank am rechten Kampufer wo die Kapelle noch auf den Burgmauern steht, auch der Burggraben ist noch teilweise

vorhanden.

In Unterplank am Dorfplatz befindet sich der Schödlhof hier wohnte der Dorfrichter.

Gottsdorf befindet sich auf einer Halbinsel welche vom Kamp umflossen wird.

Die zweite Feste befand sich in Gottsdorf unter der Tischlerei wo man zum Fluss hin noch Reste der alten Mauer sieht .Der Burggraben wurde in den fünfziger Jahren   zugeschüttet.

Plank hatte im 12.und13.Jh. verschiedene Nahmen Blaenikke, Plauniche, Plenich.

Es gab noch drei Mühlen. Die Aumühle war eine Ruine welche beim Bau der Strasse entfernt wurde. Die zweite Mühle in Unterplank neben der Bahn und die dritte Mühle in Gottsdorf welche auch noch vorhanden ist.

Pfarre Gründung Kaiser Joseph II. im Jahr 1783. Restaurierung 1807, 1825, 1841,  Umbau 1876 Jahreszahl an der Giebelmauer der Kirche.

 

Aus dem Heimatbuch der Gemeinde.

Zwei Festen, drei Ortschaften und Drei Mühlen im Gebiet von  Oberplank Unterplank und Gottsdorf

Der Kamp zieht hier eine seiner größten Schlingen.

Er trennt Oberplank von Unterplank jedoch nicht genau ein schmaler Streifen am Linken Ufer nördlich und südlich vom Bahnhof gehört noch zu Oberplank das ja am rechten Kampufer liegt.

Der Fluß trennt weiters Unterplank von Gottsdorf.

Gottsdorf war bis 1927 eine eigene Katastralgemeinde und wurde Unterplank angegliedert, das damals bereits amtlich in „Plank am Kamp“ umbenannt worden war (seit 1929)

Wir haben es nun mit drei verhältnismäßig kleinen Orten zu tun, die eine voneinander abweichende Geschichte haben und auch drei verschiedenen Herrschaften angehörten.

 

Das frühere Unterplank

Der Ortsname  Plank  hatte im 12. und 13. Jh. verschiedene  Formen: Blaenikke, Plauniche, Plaenich, Plenich. Unterplank war einst landesfürstliches Eigentum und wurde im Jahre 1113 vom Markgrafen Leopold 3. der Benediktinerabtei Melk geschenkt. 1267 wird erstmals eine Kirche in Plank genannt. 1314 werden bereits eine Mühle ein Meierhof und ein Schankhaus erwähnt. 1337 übernimmt Seyfried von Plank – wir hören von ihm Näheres bei Oberplank – auf Lebenszeit die Verwaltung (Vogtei) über das Gut Plank, im besonderen das Gericht und Schankhaus. Das größte Gebäude in Unterplank ist heute noch die Mühle. Sie wurde früher Rännesmühle  (auch Ränitzmühle) genannt. Ihre Geschichte ist lange Zeit mit dem Stift Melk verknüpft: 1479 verkauften Abt und Konvent die Mühle dem Edlen Jörg von Eckartsau, der damals auch Maissau besaß. 1610 ist sie im Besitz des kaiserlichen Kontributionseinnehmers Johann Grießkirchner, von dem sie Melk wieder zurückkauft. 1622 übergibt das Stift die Mühle dem Edlen Jeremias Ertl.

1660 ist Stephan Zeininger „Millner an der Ränitzmill“. Das Stift Melk besaß damals auch das Gut Ravelsbach und ordnete diesem den Ort Unterplank zu. Demnach gehörte er bis zum Ende der Feudalzeit (1848) zur Herrschaft Rafelsbach.

Ein Ravelsbacher Grundbuch über Unterplank aus dem Jahre 1814 zählt 23 Häuser auf, drunter die Mühle, die Gemeindeschmiede und das Viehhirtenhaus.

Die Mühle besaß ab 1699 ein gewisser Wieder. Von einem Nachkommen desselben erwarb sie 1850 der Müllermeister Eucherius Krammer, wahrscheinlich ein zu dieser Zeit in Schönberg lebenden Fleischhauers Johann Krammer. Der rührige Mann war maßgeblich am Bau der ersten Talstraße von Plank nach Altenhof beteiligt (früher fuhr man über den Tettenhengstberg). Er dürfte auch eine Zeitlang Dorfrichter gewesen sein. Weil seine  beiden Kinder im „Mühlschuß“ ertrunken waren, verkaufte er 1841 die Mühle an den Langenloiser Kaufmann Ignatz Schaden. Von diesen ging1856 der Besitz an die Familie Erlinger über in deren Händen er noch heute ist. Auf Karl Erlinger (bis 1871) folgten Gustav Erlinger (Vater) und Gustav Erlinger (Sohn). Die Mühle hatte bereits 1860 einen großen Kundenkreis und brachte ihre Produkte unter anderen nach Schrems, Dietmanns, Maissau, Langenlois, Schiltern und Krems.

Gustav Erlinger der Jüngere (Mühleninhaber 1907-1945)brachte den Betrieb auf große Höhe und erwarb sehr viel Grund. Er schrieb auch eine Hauschronik, aus der u. a. zu entnehmen ist, das im 19. Jh. Mit der Mühle auch eine Brettersäge in Verbindung war, die mit einem eigenen Wasserrad betrieben wurde. Es wird darin auch erwähnt, das man bei Umbau eine Säule mit einer uralten Hochwassermarke (Jahreszahl1034) gefunden habe. Außerdem sind interessante Einzelheiten über frühere Verkehrsverhältnisse zu lesen, von denen an anderer Stelle die Rede sein soll.

Gustav Erlinger ließ 1938 in der Mühle statt des bisherigen Wasserrades eine 100 Ps - Turbine, geliefert von der Firma Voith, in St. Pölten einbauen. Mit regem Geist und viel Geschäftssinn betätigte er sich auch als Erfinder. Er erhielt ein Patent auf eigene „Saugdreschmaschine“ mit Göpelantrieb und machte Reklame für seine Bauanstalt in Plank. Die Maschine wurde 1903 eingeführt und erhielt 1921 einen Staatspreis des Ackerbauministeriums. Gustav Erlinger war auch kurze Zeit (1919 bis 1920) Bürgermeister von Plank.

Das Ortsbild von Plank war früher ganz anders. Bis 1829 verlief die Ortsstraße von der Mühle entlang zur heutigen Kirchengasse und endete vor dem Fernitzgraben, wo der Tettenhengstweg begann. Ein ansehnlicher Hof mit einem schönen Stiegenaufgang und allerlei Zierrat war das Haus des langjährigen Ortsrichters und Ganzlehrers Josef Schödl.

Den Ortsrand von Unterplank schmückte damals wie heute nicht nur der Wald. Es gab auch Weingärten hier Die ältesten Leute erzählen, das die Rebstöcke am Nordrand des Ortes standen und mitten drin eine Hüterhütte war.

 

Oberplank 

Von Oberplank weiß die Mittelalterliche Geschichte mehr zu erzählen als von Unterplank. Hier hatte nämlich ein gegen den Kamp vorspringender Hügel Adelige zum bau einer Burg veranlasst. Sie stand genau,  dort wo heute das Kirchlein steht. Hier lebte um 1130 die Ritterfamilie „de Plauniche“ .Aus diesem Geschlecht werden bereits sehr früh genannt: 1130 Egino de Plauniche, 1160 Heinricus de Plaewinike, der großes Ansehen besessen haben muß, da er als Zeuge in Herzoglichen Urkunden fungiert, weiters Otto von Plawenich, ein Dienstmann des Herzogs Leopold 3. von Österreich, sowie Luodwich und Isingrim von Plawenich. Um1260 leben zwei Adelige des Namens Heinrich von Plänich (Vater und Sohn). Heinrich der Jüngere ist mit Diemudis, einer Tochter des Burgherrn Rapoto von Schönberg, vermählt. Das Ehepaar wirt eine Zeitlang wegen Besitzstreites vom Passauer Bischof mit dem Kirchenbann belegt. Sie müssen nachträglich eingelenkt haben, denn der Kirchenfürst läst schließlich Gnade walten. Heinrich stirbt 1293 und wird in Altenburg beerdigt. Interessant ist, das die Adeligen von „Plenich Superior“ (d.h. oberes Plank) auch eine Feste und Herrschaft in Stiefern besaßen. Der letzte Nachkomme des Geschlechts ist der schon erwähnte Seifried von Plenich (Seifried bedeutet Siegfried). Er muß ein überaus rühriger Käufer, Verkäufer und Vermittler von Lehen und Besitzrechten gewesen sein. Sein Name erscheint durch 48 Jahre (von 1291 bis 1339) auf zahlreichen Urkunden aus dem Wald und Weinviertel, aber auch aus Gebieten südlich der Donau.

Seinen Lebensabend verbringt der kinderlose Witwer (von seiner Frau Agnes ist 1330 zum letzten Mal die Rede) auf der ihm gehörenden Feste Stiefern. Davon wurde in einem der vorigen Aufsätze erzählt.

Sein Todesjahr ist ungewiß (es dürfte nach 1341, jedoch vor 1347 gewesen sein.) Die ihm anvertraute Vogtei über das Gut Unterplank wird im Jahre 1348 vom Melker Abt dem obersten Marschall in Österreich, Stephan von Maissau, verliehen.

Mit dem Tode Seyfrieds scheint die Bedeutung der Oberplanker Feste vorbei zusein. Sie kommt an verschiedene Besitzer,  wir hören auch von einer Zweiteilung. Über die Weidner, Stockharner (Stammsitz in Stockern) und Hadegger gelangt sie schließlich unter die Herrschaft von Buchberg. 1463 wird bereits von einer „öden Feste Planckh“ berichtet. Die Burg wurde vielleicht während der Hussitenkriege zerstört.

Heute ist bei der Kapelle Oberplank noch der einstige Burggraben zu sehen. Wahrscheinlich stammen auch die vielen Bruchsteine, aus denen dort die Mauern und Kellergewölbe sind von der ehemaligen Feste.

 

Die Aumühle

Nördlich vom Planker Bahnhof und noch auf Oberplanker Gebiet befand sich früher ein weiterer, lokalgeschichtlich interessanter Gebäudekomplex, die Aumühle.

Der Name der adeligen Familie Aumiller scheint 1517 auf. Sie ist auch bei Heiligeneich begütert gewesen. 1635 besaß die freie Aumühle am Kamp Wolf Adam von Berchtold. Es sollen sich hier eine Mühle ein Sägewerk und eine Hammerschmiede befunden haben. Es gehörten dazu auch 80 Joch Wald, die über Stiefern an die Kartause Aggsbach dienstbar waren.

1750 ist Johann Georg Payer Bestandmüller (Pächter) auf der Aumühle (laut Pfarrmatrik Stiefern) . Doch schon im Jahre 1571 soll die Buchberger Herrschaft hier eine Tuchfabrik haben erbauen lassen. Wahrscheinlich liefen Mühlen- und Fabriksbetrieb zeitweise nebeneinander. In den Planker Pfarrmatriken werden in den Jahren 1812 bis 1817 Tuchmacher, Maschinisten und Werkmeister angeführt. Einem Grundbuch der Herrschaft Buchberg (1807-1847) ist zu entnehmen, das im Jahre 1817 eine neue Behausung neben der Einfahrt in die Aumühl entstanden ist. Sie trug die Nummer Oberplank Nr. 18  und beherbergte eine Schuhmacherei, eine Greißlerei und eine Schank, die Besitzer waren Wenzel und Theresia Mrazek. Wie die anderen Planker Mühlen, besaß auch die Aumühle einen Werkskanal (Mühlschuß) und ein Mühlenwehr. Man fuhr auch durch die Toreinfahrt der Aumühle zu einer Furt unterhalb des Wehres und gelangte so auf das rechte Kampufer. Beim Bahnbau in den achtziger Jahren wurden Werkskanal und Wehr Beseitigt.

Die Tuchfabrik erzeugte unter anderem auch aus Schafwolle Feze (die früher übliche Kopfbedeckung bei Muselmännern), die in den Orient geliefert wurden. Man erzähl auch dass einst eine Schiffsladung untergegangen, die Fabrik arg geschädigt worden sei und den Betrieb daraufhin eingestellt habe. Jedenfalls wurde nach 1820 wieder der Mühlenbetrieb aufgenommen. Der Besitzer Ignaz Schaden dürfte damit aber nicht viel Erfolg gehabt haben. Als er die Mühle 1856 an Karl Erlinger verkaufte, war sie bereits eine Ruine. Dieser ließ den Dachstuhl abtragen verkaufte das Bauholz und lies mit den Dach Ziegeln die eigene Mühle decken. Die Ruine der Aumühle stand jahrzehntelang neben der Kamptalstraße. Als man die Betonstraße nach Gars baute wurde sie gesprengt.

 

Gottsdorf

Das Gasthaus in Gottsdorf führt den Nahmen zur Insel . Nicht zu Unrecht, denn der Ortsteil liegt auf einer Halbinsel, von drei Seiten vom Kamp umflossen und nur nach Westen hin offen. Der Parzellenplan zur Franziszeischen Fassion 1823 zeichnet das Gebiet im Zusammenhang mit der angrenzenden Thürneustifter Freiheit ab und bezeichnet es mit Enklave Gottsdorf. Uraltes Mauerwerk befindet sich auf der Insel wo die Feste stand,  denn auch hier ist Geschichtlicher BodenDie Feste befand sich unter der heutigen Tischlerei Leutgeb wo man zum Fluss hin noch Reste der alten Mauer sieht. Der Burggraben wurde in den fünfziger Jahren zugeschüttet. Leider sind die Überlieferungen sehr spärlich. In der “Geschichte des Benediktinerstiftes Melk“ von Kaiblinger ( befindet sich davon eine Primitive Skizze). Wer in der Feste gewohnt hat ist unbekannt vielleicht war es unter anderem die Heimstätte der adeligen Frau Anna von Prockhof (gest,1719). Sie besaß einst die Mühle in Gottsdorf. Diese ist ein ziemlich großer Gebäudekomplex am Ostrand der „Insel“ .Eine Nachricht aus dem Jahre 1607 besagt, dass Peter Komeckher, Rentmeister der Herrschaft Horn, die Fleckmühle so wurde sie genannt in Unter-Plänckh von Hans Schönauer gekauft habe. Am Mühlentor befindet sich die Jahreszahl 1611. Später ging Gottsdorf an den Grafen Traun –Auersberg von Maissau über. In den Gewährsprotokollen dieser Herrschaft findet sich folgende Notiz aus dem Jahre 1795 :

„Gewährsaufschreibung der verkauften Planker Mühle, Häuser und Dominikalgrundstücke: 1. Josef Dum, Mühle zu Gottsdorf, 2. Matthias Leitner, Straßwürtshaus neben Dummühle, 3. Johann Georg Nadler, Kleinhaus.“

Die Mühle war gleichzeitig auch Meierhof. Die Kampbrücke, die Gottsdorf schon damals mit Unterplank verband, war eine Lebensnotwendigkeit für die Mühle. Jedesmal, wenn sie von einem Eisstoß weggerissen worden war, mußte sie der Müller wieder bauen lassen. Das soll diesen nahezu an den Ruin gebracht und ihn 1885 veranlasst haben ,die Mühle zu verkaufen. Der nächste Besitzer war Johann List. Von diesem ging der Besitz auf den Müllermeister Johann Griessler über (1895). Dieser war später auch Bürgermeister von Plank.

Später erfolgte eine Teilung den vorderen Gebäudetrakt  behielt die Tochter Griesslers, Theresia Heinz, das Mühlengebäude erwarb Karl Erlinger . Karl Erlinger ließ den Mühlenbetrieb modernisieren, eine 220 Ps-Turbine einsetzen, ein Aggregat für Stromerzeugung einbauen.

 

Der Kamp kommt in die Planker Kirche

Früher kursierte im Planker Volksmund das Scherzwort: In Plank geht der Kamp zweimal in im Jahr in die Kirche. Damit ist gemeint: beim Abgang des Eisstoßes im zeitigen Frühjahr und im Sommer nach einem heftigen Gewitterregen.

Während die Kirchen in Stiefern und Schönberg hoch über dem Flussniveau liegen, baute man die Planker Kirche ganz in Ufernähe. Kein Wunder, dass im verlauf der Zeiten das Gotteshaus immer wieder vom Hochwasser umflutet wurde  und auch der Friedhof oft unter Wasser lag. So geschah es in den Jahren 1773, 1803, 1849, 1853, 1855, 1858, 1898, 1906.  Im Jahr 2002 kam es aber zu einem der schwersten Hochwasser .

Wie in den Nachtbarorten, ist sicherlich die hiesige Kirche – sie ist dem heiligen Nikolaus geweiht  - bereits vor oder um das Jahr 1200 entstanden. Sie wird erstmals in einem Verzeichnis von Kirchen um Kapellen aus dem Jahre 1267 erwähnt und war damals eine Filialkirche von Gars. Das Passauer Pfarrverzeichnis 1476 führt Plank ebenfalls unter dem Patronat von Gars an. Es hatte bis 1518 einen eigenen Priester.

           

Ein Bericht von der Kirchenvisitation im Jahre 1544 nennt die Kirche verarmt, baufällig und ohne Priester. Es wird berichtet das nur an hohen Festtagen und bei Hochzeiten hier ein Bruder Barfüßer aus Eggenburg Gottesdienst halte.  Wie Freischling  gehörte Plank zu dieser Zeit zur großen Doppelpfarre Gars-Eggenburg. 1649 wird Plank als Filialpfarre von Gars angeführt. Es zählen dazu auch Oberplank Fernitz und Thüneustift. Letzterer Ort wird 1760 der Pfarre Stiefern zugewiesen.

Wie schon erwähnt, setzte das Hochwasser der Kirche oft hart zu. Besonders arg war es im Jahre 1803 nach einem großen Wolkenbruch. Das Kampwasser brachte die Friedhofsmauer zum Einsturz und schwemmte einen soeben beerdigten Toten aus dem Grabe. Der Schullehrer Altenkopf rettete für den erkrankten Pfarrer in der Kirche die Monstranz vor den Fluten und floh sodann auf den Kirchturm, wo er stundenlang verweilen mußte, weil rundherum alles überschwemmt war.  

 

Die Melker „Lokalie“ Unterplank

Wie manch andere hierzulande, verdankt auch die Pfarre Plank ihre Gründung einer Verordnung Kaiser Josephs 2. vom Jahre 1783. Unterplank wurde zu einer eigenständigen Lokalie (Lokalpfarre) Dem Stift Melk als der Orts und Grundherrschaft wurde das Patronatsrecht übergeben, gleichzeitig erfolgte die Auspfarrung aus der bisherigen Mutterkirche Gars. Zur neuen Pfarre gehörten nun Ober-und Unterplank, Altenhof und Gottsdorf. Im selben Jahr wurde der Benediktinerpater Roman Korner als erster Lokalkaplan hier angestellt. Er wohnte vorerst in der Mühle zu Gottsdorf, da man erst 1784 den jetzigen Pfarrhof baute. Gleichzeitig entstand neben der Pfarrkirche eine Schule. An der Pfarrkirche wurden Restaurierungsarbeiten in den Jahren 1807, 1825 und1841 vorgenommen. Bei der im Jahre 1825 erfolgten Kirchenreparatur wurde auch der Altar erneuert. Vor diesem lag ursprünglich eine rötliche Marmorplatte, die das Grab der Frau Maria Anna von Prockhof bedeckte. Die einstige Besitzerin der Pflegmühle in Gottsdorf  (gest. 1719) soll nach einer unverbürgten Überlieferung die Planker Kirche in ihrer späteren Form haben erbauen lassen. An den Umbau erinnert noch die Jahreszahl 1676 an der Giebelmauer der Kirche. Die frühere Form des bis ins 13.Jh. zurückreichenden Gotteshauses ist seit dieser Zeit verschwunden. Der erwähnte Grabstein wurde im Jahre 1841 vor den Eingang der Kirche gelegt. Das Bnediktinerstift Melk sandte 1951 den letzten Ordenspriester als Seelsorger nach Plank. Seit 1959 wird die Pfarre von Weltpriestern versehen.

 

Abschrift aus dem Heimatbuch der Gemeinde,

verfasst von Josef Filsmaier.

 

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