Ortsverband Pressbaum-Tullnerbach

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Gedenken zum 1. November

Wahrscheinlich fragt sich wieder einmal so mancher ob es denn noch zeitgemäß ist, eine solche Gedenk Veranstaltung abzuhalten. Und es sind leider Tatsachen die uns darauf  mit JA antworten lassen. Zum einen zeigt uns die aktuelle Situation in der Welt und im besonderen die sogenannte Militärische Operation in der Ukraine wie wichtig es ist für Frieden und Demokratie zu mahnen. Dass die 77 Jahre Frieden in unserem freien Land keine Selbstverständlichkeit sind. Zum anderen sind wir es den toten Kameraden und Ihrer Ehre schuldig, ihrer zu gedenken. Dankbar für die Rückkehr unserer Väter und Großväter. Auch deshalb weil viele dieser Heimkehrer ihr Leben und Überleben anderen echten Kameraden verdanken, die ihr Leben für sie gaben. Es gibt genügend Beispiele. Auch wenn wir deshalb oft genug als ewig Gestrige abgestempelt werden, von Menschen die meinen alles besser zu wissen. Was nicht alles hätte anders gemacht werden müssen. Diese haben keine Ahnung was diese Kriegsgeneration, in der Heimat und als Soldaten, als Gefangene  - verwundet am ganzen Körper und in ihrer Seele - ertragen mussten und schlussendlich unsere Heimat Österreich wieder aufgebaut haben. Wir wollen vergangenes nicht verherrlichen, sonder treten als lebende Mahner für Frieden zwischen den einstigen Gegnern, für Völkerverständigung, für Demokratie ein. Gegen Hass, gegen Krieg und gegen Intoleranz. Wir reichen die Hand zur Versöhnung, wir sind für den Aufbau eines neuen Europa in Frieden. Aber das kann keine Einbahn sein, sondern muss auch von allen Beteiligten, heute aktueller denn je, mitgetragen werden. Leider müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass der Wunsch unserer Eltern und Großeltern, nie wieder Krieg, auch bei uns in Europa leider nur ein Wunsch geblieben ist. Wir Österreicherinnen und Österreicher haben unseren guten Willen unter Beweis gestellt. Ziehen wir an dieser Stätte der Mahnung, diesem Denkmal, die Lehren daraus und setzen uns weiter für den Frieden ein. Die Menschen haben ein Recht auf den Frieden.

St. Georg's Schießen

21.04.2024 08:30 - 16:00

Europa Schießzentrum Wiener Neustadt

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Chronik

Der Veteranenverein wurde erstmals im Jahr 1898 durch die Herren Bierampel, Paderta und Knasmüller als Veteranenverein „K.K. Kriegerverein Weiland Erzherzog Otto“ gegründet. Der Zweck war die Pflege der kameradschaftlichen Gesinnung, Unterstützung der Mitglieder bei Krankheit, sowie die Bezahlung der Leichenkosten.

Im Jahr 1900 Weihe der ersten Fahne. 1903 wurde der Veteranenverein erstmalig in der Ortschronik von Tullnerbach erwähnt. 1916 wurden die Herren Bierampel und Paderta als Kriegsoffizier und Kommandant bestätigt. 1918 Umbenennung in „Kameradschaftsverein ehem. Krieger von Tullnerbach und Pressbaum“. 1922 Übernahme des Tullnerbacher Kriegerdenkmals in der Knabstrasse in die Obhut der Gemeinde Tullnerbach. 1931 wurde Hr. Bierampel von Hr. Josef Hauss als Obmann abgelöst.

1938 wurde Hr. Hauss von Hr. Oberförster Kullnig abgelöst und die Fahne, Bücher, Sparbücher und Bilder in Beschlag genommen und der Verein in „Kyffhäuser“ umbenannt. Die neue Fahne wurde eine Reichsdeutsche Kriegsflagge. 1945 Auflösung des Verbandes und Einziehung des verbliebenen Vermögens.

1957 wurde in Pressbaum eine Gedenkstätte für die Gefallenen beider Weltkriege errichtet und in die Obhut der Gemeinde übergeben.

1961 wurde der ÖKB Ortsverband Pressbaum-Tullnerbach von den Hr. Bürgermeister von Tullnerbach Franz Benes, Vizebürgermeister von Tullnerbach Johann Hummer, Kurt Heidler, Franz Zwieselbauer und Richard Zeiler wiedergegründet. Als Obmann wurde Franz Zwieselbauer, als Gf. Obmann Richard Zeiler gewählt. 1965 wurde Richard Zeiler Obmann. Am 25. September 1966 wurde das neue Tullnerbacher Kriegerdenkmal im Prof. Rudolf Plebanpark eingeweiht. Das alte Kriegerdenkmal wurde auf den Tullnerbacher Ortsfriedhof verlegt und ziert das Grab des unbekannten Soldaten. 1968 wurde Kurt Heidler Obmann. 1985 Weihe der neuen Ortsverbandfahne in der Pfarrkirche Pressbaum, die alte Fahne befindet sich seitdem im Heimatmuseum Pressbaum und wird noch bei besonderen Anlässen eingesetzt. 1987 wurde Mjr. Dieter König Obmann, 1997 EM Herbert Brabec, dieser wurde 2010 von Franz Deim abgelöst.

BESONDERE SCHWERPUNKTE IN DER VEREINSARBEIT

Funktion Name Adresse Telefon E-Mail  
Obmann Franz Deim Hauptstr. 66/28, 3021 Pressbaum 0650-68 18 318 hbwunetref@kpr.at  
Obmann-StV Franz Ertl      
Schriftführer Roland Ertl      
Kassier Renate Deim        
Kassierstv. Jürgen Steven Rasch